Highlights
→ Brotkultur in der Schweiz→ Gewinnung eigenen Honigs
→ Ziegenkäseproduktion
Reiseinhalt
Slow Food stellt die Verbindung her zwischen Ethik und Genuss – mit einem Wort: Öko- Gastronomie. Das Ziel der Organisation ist es, eine nachhaltige Landwirtschaft und Fischerei zu fördern, artgerechte Viehzucht und traditionelles Lebensmittelhandwerk zu unterstützen sowie die regionale Geschmacksvielfalt zu erhalten. Und das nicht nur in fernen Ländern, sondern auch bei uns um die Ecke, in der Heimat. Denn viele Nahrungsmittel, Nutzpflanzen, Tiere oder traditionelle Produktionsmethoden drohen in der Schweiz zu verschwinden. Auf dieser Reise ins Münstertal unterstützen wir die Arbeit von Slow Food Schweiz, backen unser eigenes Roggenbrot und sprechen mit einem Imker über die Besonderheiten der Schwarzen Bienen.<br /> <br />Reiseverlauf
1. TAG: DONNERSTAG → ANKUNFT → Individuelle Anreise mit dem Zug nach Zernez und weiter mit dem Postbus nach Müstair oder mit dem Auto direkt nach Müstair. Check-in und Übernachtung in der Chasa Chalavaina, wo die Bündner Hauptleute vor der Schlacht an der Calven im Jahr 1499 Kriegsrat hielten. Individuelles Nachtessen.2. TAG: FREITAG → IM ZEICHEN DES ROGGEN → Nach dem Frühstück treffen wir uns mit einem Vertreter der «Biosfera Val Müstair», der uns in die kulturellen und wirtschaftlichen Eigenheiten des Münstertals einführt. Danach besuchen wir die Roggenfelder unweit des Klosters St. Johann. Wir unterhalten uns mit Landwirten über die Besonderheiten des Roggenanbaus in den Bergen. Im Klosterhof geniessen wir ein Picknick mit Münstertaler Spezialitäten, danach Besichtigung des Klosters St. Johann. Wir besuchen eine Steinmühle in Müstair und eine Roggenbrot-Bäckerei. Dort backen wir unser eigenes Roggenbrot, das wir mit nach Hause nehmen können. Rückkehr zum Hotel, Nachtessen und Übernachtung in der Chasa Chalavaina.
3. TAG: SAMSTAG → HONIG UND ZIEGENKÄSE → Heute treffen wir uns mit einem Imker, der dunkle Schweizer Bienen züchtet. Bei diesem Gespräch erfahren wir viel über die Eigenheiten dieser Bienenart und die verschiedenen Aspekte der Bienenzucht. Ausserdem wird die Problematik des Bienensterbens ein Thema sein. Anschliessend besichtigen wir die Bienenstöcke. Wir erhalten die Gelegenheit, uns im Honigschleudern zu versuchen und bekommen ein Glas Honig zum Mitnehmen. Anschliessend Fahrt nach Guad, Picknick im Freien. Am Nachmittag besuchen wir den Hof der Familie Hartmann, die ihren eigenen Ziegenkäse produziert. Rückkehr nach Müstair, Nachtessen und Übernachtung in der Chasa Chalavaina.
4. TAG: SONNTAG → ABSCHIED → Möglichkeit zu einer individuellen Bergwanderung in der Region. Unsere Reiseleiterin gibt Ihnen gerne Tipps zu lohnenswerten Wanderrouten.
Preise
| Preise pro Person in CHF | für alle Reisedaten |
|---|---|
| Doppelzimmer | 790 |
| Zuschlag Einzelzimmer | 60 |
| Zuschlag für individuelle Durchführung: bei 2–3 Personen | 150 |
| Programm- und Preisänderungen vorbehalten. | |
Reisedaten
1. bis 4. Juli 201015. bis 18. Juli 2010
29. Juli bis 1. August 2010
12. bis 15. August 2010
9. bis 12. September 2010
(jeweils Donnerstag – Sonntag)
Eingeschlossene Leistungen
→ Anreise ab Wohnort Schweiz mit Bahn (Basis 2. Kl./Halbtax) nach Zernez und Postbus nach Müstair und zurück→ 1 Übernachtung mit Frühstück, 2 Übernachtungen mit Halbpension
→ 2x Lunch
→ alle erwähnten Besichtigungen
→ Begleitung am 2. und 3. Tag durch einen von der Stiftung Slow Food Schweiz geschulten lokalen Reiseführer.
Nicht eingeschlossene Leistungen
→ Getränke→ Trinkgelder
KUONI Information
DIE VERBINDUNG ZWISCHEN ETHIK UND GENUSSSLOW FOOD ist ein internationaler Non Profit-Verein, der 1986 als Antwort auf die rasante Verbreitung des Fast Food und des damit einhergehenden Verlustes der Esskultur und Geschmacksvielfalt gegründet wurde. Slow Food fördert eine nachhaltige Landwirtschaft und Fischerei, eine artgerechte Viehzucht sowie das traditionelle Lebensmittelhandwerk. Ziel ist es, dem Essen seine kulturelle Würde zurückzugeben, die Geschmackssensibilität zu fördern und für den Schutz der biologischen Vielfalt zu kämpfen. Auf dieser Reise begleitet uns Judith Deflorin von der Stiftung Slow Food Schweiz.
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